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Kunsthaus am Lehnersberg

oskar + elke günther

Zeichnen, Aquarellmalen, Acrylmalen, Auftragsmalen, Fassadenmalen, Malkurse einzeln und in Gruppen. Werbegestaltung für Ausstellungen, Flyer und Prospekte für Vernissagen, Visitenkarten, Kalender, Bildbearbeitung für Bücher etc.

Elke Günther: Bemalen von Eiern, Bildplatten mit religiösen Motiven, keramische
Skulpturen, Ausstellungen auf Märkten oder auch zusammen mit Oskar Günther.

Man kann nicht einfach “Malen” !

Wenn jemand irgendwann den Entschluss fasst, “so einfach für sich” Malen zu lernen, obwohl sie/er nie vorher damit zu tun hatte, plötzlich mehr Zeit hat, weil die Kinder aus dem Haus sind und der Mann noch berufstätig ist, oder einen künstlerischen Zweig bei seinem weiteren Studienweg “ins Auge” fasst, dass man doch was in seiner Vorstellungsmappe haben möchte, das man zeigen kann, dann kommt irgendwann der Gedanke oder die Entscheidung:

Ich will malen l e r n e n !

... Und schon habe ich einen Riesenhaufen an Fragen:

Wie will ich malen? (Mit welchen Farben) - die da wären z.B. einfach nur Zeichnen mit Bleistift, Kohle, Rötel etc., Acryl, Aquarell, Pastell, Guache oder gar Öl?

Ach was, das ist mir alles zu aufwändig und umfangreich. Am besten ein paar Tuben “preiswerte” Acrylfarbe und ein paar Pinsel und Leinwände, die’s ja auch schon bei Aldi, Lidl und Co. billigst gibt und los geht’s ... Falsch gedacht ! Wer so zu “malen” beginnt, der ist sehr schnell fertig mit der Exkursion ins Reich der Kunst. Denn der Frust kann unweigerlich ausbleiben. Wer wirklich malen will, der kommt nicht drum herum, es zu lernen und das beginnt bei jeder Art von Malerei erst mal mit dem richtigen Zeichnen. Nur wenn ich zeichnerisch Gebäude, Landschaften, Stillleben, Bäume, Tiere oder auch (aber erst ziemlich spät!) Menschen richtig darstellen kann, kommt die Entscheidung: Welche Farbe. Die einzelnen Malstile, die ich auf der Startseite bereits aufgezählt habe, kommen dann erst zum Einsatz. Erst, wenn man sich eine gewisse Sicherheit im Erfassen von Raum, Farbe und vor allem Bildgestaltung (!) angeeignet hat, kann man sich für einen Weg und Stil (ob akribischer Realismus, abstrahiert und reduziert oder abstrakt) malen will. Natürlich muss ich beim Malen mit Acryl, Pastell oder Öl anders zeichnen als beispielsweise bei Aquarell. Letzteres eignet sich jedoch am Besten gleich in Verbindung mit dem Einsatz von Farben. Das ist der Weg, malen zu lernen. Dazu braucht man jedoch, ob man’s einsehen will oder nicht, trotz bester Fachliteratur und Internet-
Instruktionen praktische Hilfe und Anleitung und die gibt’s halt nur in der Malschule.

Ich empfehle zum Einstieg, also Beginnen mit Malen: Aquarell ... Denn Aquarell ist unbestritten die Königsklasse der Malerei. Man muss beim Aquarellmalen sehr wohl ganz genau mitdenken, weil man in dieser Technik nicht mit Weiss arbeitet. Alles was weiss sein soll, gibt das Papier her. Also muss ich vorher schon überlegen, wo keine Farbe sein soll. Denn schnell gemachte Fehler lassen sich nur sehr schwer nachträglich korrigieren (im Gegensatz zur Acryl- oder Öltechnik denn da kann man zu jeder Zeit und in jedem Stadium übermalen). Zudem sind Aquarellfarben verhältnismässig preiswert, platz- und vor allem reinigungsfreundlich, geruchsfrei und ungiftig. Außerdem macht keine andere Technik so viel Spass wie Aquarell (wenn man’s mal “derschmeckt” hat). Wenn man dann so weit ist, dass sichtbare Erfolge und vorzeigbare Ergebnisse da sind, dann kann man sich immer noch auf jede andere Technik einlassen (sollte man auch), aber nicht vorher ...